Solargeneratoren werden immer beliebter zur Stromversorgung von Haushalten.
Diese Systeme nutzen die Kraft der Sonne und versprechen eine saubere und zuverlässige Energiequelle.
Aber kann ein Solargenerator wirklich ein ganzes Haus versorgen?
Wie viel Strom braucht ein Haus?
Beginnen wir mit dem Strombedarf deines Hauses. Ein Haus ist kein Zelt im Wald. Es verbraucht Tag und Nacht Strom.
Lebst du in einer kleinen Hütte mit wenigen Geräten? Oder in einem modernen Zuhause mit Heizungs- und Kühlsystem (HVAC), Kühlschrank, Gefriergeräten, Licht und Unterhaltungselektronik?
Ein minimalistischer Lebensstil kommt vielleicht mit 1 bis 2 Kilowattstunden pro Tag aus, während ein durchschnittlicher Haushalt leicht 20 bis 30 kWh verbraucht.
Das ist ein riesiger Unterschied – kleine Hütten kommen mit kleineren Geräten aus, aber größere Haushalte mit hohem Energiebedarf brauchen ein leistungsstärkeres System.
Faktoren, die beeinflussen, ob ein Solargenerator dein Haus versorgen kann
Erstens: die Batteriekapazität. Das ist der wichtigste Aspekt, wenn wir darüber sprechen, ob ein Solargenerator ein Haus „versorgen“ kann.
Ein Solargenerator ist im Wesentlichen eine tragbare Powerstation mit Solarladefunktion, und seine Kapazität wird in Wattstunden (Wh) gemessen.
Ein mittleres 1500-Wh-Modell kann deine wichtigsten Geräte für ein paar Stunden betreiben – ideal bei einem kurzen Stromausfall. Aber wenn du dein ganzes Zuhause absichern willst, brauchst du etwas Größeres.
Ein Modell mit 3600 Wh oder mehr, mit LiFePO4-Zellen und erweiterbaren Batterieanschlüssen? Jetzt wird es interessant.
Natürlich ist die Größe der Batterie nur die halbe Miete.
Ein Solargenerator ist nicht nur eine Batterie. Er ist Teil eines Systems. Und Solarpanels sind deine Energiequelle.
Wenn du über längere Zeit Strom brauchst, müssen die Panels die Batterie genauso schnell laden, wie du sie entlädst.
Ein typisches Solarpanel liefert unter idealen Bedingungen 100–400 W – so lassen sich an einem sonnigen Tag in vier Stunden bis zu 1600 Wh erzeugen.
Mit einem hocheffizienten MPPT-Laderegler kannst du die Ladezeit zusätzlich verkürzen.
Aber wenn du das ganze Haus betreiben willst, brauchst du ein größeres Array und einen Generator, der mehr Solarleistung aufnehmen kann – etwa 1500 W oder sogar 2000 W.
Grenzen gehören dazu
Auch die besten Solargeneratoren haben ihre Grenzen.
Eine zentrale Klimaanlage, einen Elektroherd, einen Wasserboiler und einen Trockner gleichzeitig betreiben? Das geht nicht – es sei denn, du hast eine ganze Wand voller Batterien. Energieintensive Haushalte – mit Spülmaschinen, Spielkonsolen und Espressomaschinen – kommen mit einem einzelnen Solargenerator nicht weit.
Du musst Prioritäten setzen. Wähle deine „Must-haves“ und versorge diese zuerst. Das erfordert ein Umdenken – aber es kann auch erhellend sein.
Was ist wichtiger: Netflix-Streaming oder Essen im Kühlschrank behalten? Handy laden oder ein Burrito in der Mikrowelle aufwärmen?
Welche Größe sollte ein Solargenerator haben, um ein Haus zu betreiben?
Starte mit deinem täglichen Stromverbrauch. Du findest ihn auf deiner Stromrechnung – dort steht, wie viele Kilowattstunden (kWh) du pro Monat verbrauchst.
Für den grundlegenden Notbetrieb – Kühlschrank, Licht, WLAN, ein paar Ladegeräte – brauchst du einen Generator mit 2000 bis 3000 Wh.
Das reicht, um die Nacht zu überstehen, vorausgesetzt du gehst sparsam mit dem Strom um. Betrachte ihn als das schlagende Herz deines Hauses bei einem Stromausfall – konstant, essenziell, aber nicht spektakulär.
Willst du mehrere Tage autark sein oder mehrere Geräte gleichzeitig betreiben? Dann brauchst du mehr als 3000 Wh. Das ist ernsthafte Leistung – und du brauchst entsprechend starke Solarpanels (mindestens 1000 W oder mehr), um täglich nachzuladen, vor allem wenn sich die Sonne mal versteckt.
Und ganz ehrlich? Wenn du große Lasten betreiben willst, reicht ein Generator nicht aus. Deshalb ermöglichen Systeme wie der ALLPOWERS R3500 eine modulare Erweiterung – mehrere Batterien können miteinander verbunden werden, um schwere Lasten ohne Probleme zu versorgen.
Tipps zur Maximierung der Laufzeit deines Solargenerators
Wenn du auf einen Solargenerator als Hausstromquelle setzt, ist Strategie alles.
Beginne mit den wichtigsten Geräten. Licht, Handy-Ladegeräte, Ventilatoren, CPAP-Geräte, Kühlschränke – diese sind bei Stromausfällen unverzichtbar. Fön, Spielekonsole oder Kaffeemaschine können warten.
Verteile den Stromverbrauch. Es müssen nicht alle Lichter und Geräte gleichzeitig laufen. Koche, wenn der Kühlschrank ruht. Schau fern, wenn der Laptop geladen ist. Plane den Stromverbrauch wie ein Uhrwerk – so hält deine Batterie länger durch als gedacht.
Optimiere die Ausrichtung deiner Solarpanels. Richte sie korrekt aus. Halte sie sauber. Verfolge möglichst die Sonne. Je besser deine Panels arbeiten, desto kürzer sind die Ausfallzeiten. Wolken kommen vor – aber auch diffuses Licht lädt auf.
Zuletzt: Denke modular. Einige tragbare Powerstations unterstützen Erweiterungsbatterien oder das Koppeln mehrerer Einheiten. Du kannst mit einem 2000-Wh-System starten und später ein weiteres 2000-Wh-Pack hinzufügen. So maximierst du nicht nur die Laufzeit – du machst dein System zukunftssicher.
Also… Kann ein Solargenerator ein Haus mit Strom versorgen?
Ja, ein Solargenerator kann ein Haus mit Strom versorgen – aber mit Einschränkungen.
Wenn deine Ansprüche bescheiden sind oder du nur die wichtigsten Geräte betreiben willst, dann reicht ein passender Solargenerator völlig aus. Du wirst nicht gleichzeitig Truthahn braten und deine Haare föhnen – aber du bleibst warm, satt und online.
Für eine vollständige, dauerhafte Stromversorgung des gesamten Hauses? Da brauchst du eine größere Lösung – wahrscheinlich mehrere Einheiten, starke Solarpanels und einen klaren Energieplan.
Aber es ist machbar.